Jahreshauptversammlung 2023 des „Boot e.V.“

Am Mittwoch, 14.06.2023 findet unsere diesjährige Mitgliederversammlung statt, zu der wir hiermit herzlich einladen, und zwar um 15.00 Uhr in der „Großen Austernbank“ im ZsG

Vorgesehene Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Feststellung der satzungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit
  3. Wahl von Versammlungsleitung und Protokollführer
  4. Genehmigung der Protokolle der Mitgliederversammlungen 2022
  5. Bericht des Vorstandes und Aussprache
  6. Bericht der Kassenprüfung
  7. Entlastung des Vorstands
  8. Projekte und Aktuelles für 2023
  9. Verschiedenes

Trauerbegleitung und Abschiedskultur: Damit das Leben im Mittelpunkt bleibt …

Tod und Trauer sind gesellschaftlich noch immer unterrepräsentiert. Wie kann ein „guter Umgang“ gelingen, wenn eigene Erfahrungen, Erlebnisse, vielleicht Fragen oder Ängste mit einfließen können.

Mit einer Mischung aus Vortrag und Workshop wollen wir an einem guten Umgang mit Tod und Trauer arbeiten.

Dabei soll über eine Einführung in die Theorie und Praxis von Trauer hinaus Raum gegeben werden für Biografisches, Selbstreflexion und Selbstfürsorge, sowie niedrigschwellige Angebote für einen „Handwerkskoffer“ zur Trauerbegleitung (Symbolarbeit, Schreibwerkstatt, Farben, Natur) vorgestellt werden.

Dienstag
23. Mai 2023
16.00 – 17.30 Uhr

im Forum des ZsG

Hafenstraße 126
Bremerhaven-Lehe

Referentin:
Karin Grabenhorst (Beratungsstelle für Familientrauer beim DRK Bremen)

Flyer, Damit das Leben im Mittelpunkt bleibt (23.05.2023)

„Lebenswelten früher und heute“

Einladung

zur Lesung und zum Fachgespräch im Zentrum seelische Gesundheit

Renate Tibus wird 1948, also kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und im von den Amerikanern besetzten Bremerhaven geboren, nicht nur „unehelich“ von einer minderjährigen Mutter, sondern auch als sogenanntes „Besatzungskind“. Mit sechs Monaten wird sie in ein Säuglingsheim und mit zwei Jahren dann in eine Pflegefamilie verbracht. Ihre Pflegeeltern sind aber durch Krieg, Gefangenschaft und den frühen Tod der eigenen Kinder traumatisiert und so nicht in der Lage, auf die Bedürfnisse ihrer Pflegetochter einzugehen. Zudem werden sie von Jugendamt und Vormund mit ihrem Überfordertsein alleine gelassen.

Dann wird Renate Tibus 17jährig selbst schwanger, steht damit unter doppelter Aufsicht des Jugendamtes, kommt in ein „Heim für gefallene Mädchen“. Sie kämpft dafür, dass ihr Sohn bei ihr bleibt und für sich selbst immer wieder um Anerkennung und Würde. Was sie damit erlebt und worunter sie leidet, ist, die Nichtzusammenarbeit von Jugendhilfe und psychosozialen Hilfen.

Und heute steigen die Zahlen der Inobhutnahmen wegen Kindeswohlgefährdungen von Jahr zu Jahr. Das Verhältnis des Hilfesystems zu den leiblichen Müttern und den Vätern, die ja häufig selber seelische Probleme haben, und der Umgang mit ihnen erweist sich weiterhin oft als schwierig.

Das „Boot Bremerhaven e.V.“ führt daher eine Doppelveranstaltung durch:

Die Lesung mit Renate Tibus aus ihrem Buch „Meine Würde kriegt ihr nicht“
am Donnerstag, 15. September, um 16.00 Uhr im „Forum“ des ZsG

Und als Fortsetzung

Das Fachgespräch „Lebenswelten früher und heute“
am Donnerstag 22. September, um 16.00 Uhr im „Forum“ des ZsG

Hier wollen wir mit Frau Tibus und Bremerhavener Expert*innen (Martina Gelhausen –Hamme Lou, Anja Schnieders – Jugendamt, Ulrike Straßheim – Perspektive, Dagmar Theilkuhl – proCuraKids Bremen und Beate Deinert-Schwarzer – Psychotherapeutin) reflektieren, was sich positiv weiterentwickelt hat, wie heute die Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Erwachsenenpsychiatrie läuft und welche Zukunftsideen und -ansätze es gibt.

Der Eintritt ist frei!

Mitgliederversammlung 2020 „Das Boot e.V.“

Die ordentliche Mitgliederversammlung für das Jahr 2020 des „Sozialpsychiatrischen Förderkreises Das Boot Bremerhavene.V.“ fand am Mittwoch, 14.10.2020 von 17.00 bis 18.30 Uhr im Forum des „Zentrum seelische Gesundheit“ mit neun Teilnehmer/innen statt.

Die Aktivitäten des Vereines waren im zurückliegenden Jahr, zuletzt auch bedingt durch Corona, deutlich zurückgegangen. Dies sind vor allem gewesen: Filmvorführungen und Unterstützung von Psychiatriepatienten in finanzieller Not.

Der bisherige Vorstand, das heißt Jan Nachtigall, Heiko Heißenbüttel, Ulrich Niebuhr und Heiko Knuth, erklärte seinen Rücktritt. Neu in den Vorstand wurden gewählt: Katrin Hill, Volker Schenk und Michael Tietje, sowie Uwe Peters als Beirat.

Die vorgeschlagenen Satzungsänderungen wurden besprochen und einstimmig angenommen.

Veranstaltungen im ZsG

Corona hat das öffentliche Leben weiter im Griff, so dass voraussichtlich bis mindestens Mitte 2021 auch im Zentrum seelische Gesundheit leider keine Veranstaltungen stattfinden können.